IDEE

„Nur durch die Hinwendung zum Publikum und eben nicht durch Anbiederung ist die Weiterentwicklung der Musiktradition möglich.“

Neue Kammer e.V. 

 

Dieser Prämisse verschreiben sich die Mitglieder der Neuen Kammer. Sie formierte sich 2019 mit dem Vorhaben Interpretationen alter und zeitgenössischer Musik aufzuführen und diese gegenüberzustellen. In diesem Sinne verschreibt die Neue Kammer sich den Möglichkeiten der traditionellen und unkonventionell Art der Musikvermittlung. In der Zusammenarbeit mit weiteren Künstler*innen entwickelte sich eine immersive Performation, die die Grenzen der Bühnensituation aufweicht und neue Publikumsmilieus erschließen soll. Konzepte wie Moderationen, Publikumsgespräche oder künstlerische Ausdrucksformen, die das Publikum integrieren, werden durch das Vermittlungsteam ausgearbeitet und in die Programme eingebaut. 

Die Neue Kammer besteht aus professionellen Sänger*innen und Streicher*innen, die sich genauso auf barocken wie modernen Instrumenten zu Hause fühlen. Dabei hält sich das Ensemble offen, weitere Instrumentalist*innen oder andere Künste einzubeziehen. So konnten bereits Creation Consultant Ching-Tien Lin, die Dramaturgin Marlene Schleicher sowie der Gitarrist und Lautenist Janis Neteler zu Projekten eingeladen werden und das Programm durch ihre jeweilige Expertise bereichern. 

Das Ensemble wurde im Sommer 2021 in das Förderprogramm InSzene:Vokal des deutschen Musikrats aufgenommen und wird in den kommenden zwei Jahren intensiv in der Umsetzung ihrer Ziele betreut.

Die Musizierenden fördern aktiv die Kommunikation zur zeitgenössischen Musikszene und aktuellen Komponist*innen und bieten diesen eine Plattform für die eher außergewöhnliche und variable Besetzung zu komponieren. Die Verbindung mit der alten Musik soll eine niedrigschwellige Brücke zwischen Tradition und dem Jetzt bilden.