IDEE

Das Ensemble Neue Kammer veranschaulicht in ihrer Arbeit die Gemeinsamkeiten der alten und zeitgenössischen Musik. Die Dissonanzen der Gesualdo Madrigale, die affektgeladene Musik der Bachs, die bildhafte und textgebundene Sprache, die Konzentration auf Intonation und Reinheit, die Lust im Dienste des Affekts auch mal vom gängigen Klangideal abzuweichen: all das sind Eigenheiten, die wir auch in der zeitgenössischen Musik entdecken. 

Die Neue Kammer besteht aus elf Sänger*innen und Streicher*innen und überzeugt in ihren Konzerten durch einen homogenen und vielfältigen Klang.

Neben der Verbreitung zeitgenössischer Musik und der Auseinandersetzung mit historischer Aufführungspraxis ist uns Musikvermittlung ein großes Anliegen. Daher macht die Neue Kammer es sich zur Aufgabe, Konzerteinführungen und/oder Moderationen anzubieten und ungewöhnliche Orte zu bespielen, um ein größeres oder alternatives Publikum zu erreichen. Damit machen wir unsere Programme trotz ihrer anspruchsvollen Musik nahbar.

 

Wir sind davon überzeugt, dass Musik und Kunst am Puls der Zeit auch gesellschaftlich viel bewegen kann. Daher wollen wir die zeitgenössische Musik fördern und aktuellen Komponist*innen eine Plattform für ihre Musik bieten. Die Gegenüberstellung zur alten Musik bildet eine Brücke zwischen Tradition und dem Jetzt. Wir ermöglichen so den weniger repräsentierten Sparten der Musikszene Raum zur Entfaltung.