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IDEE

„Nur durch die Hinwendung zum Publikum und eben nicht durch Anbiederung ist die Weiterentwicklung der Musiktradition möglich.“

Neue Kammer e.V. 

 

Dieser Prämisse verschreiben sich die Mitglieder der Neuen Kammer. Sie formierte sich 2019 mit dem Vorhaben, Interpretationen alter und zeitgenössischer Musik aufzuführen und diese gegenüberzustellen. In diesem Sinne verschreibt sich die Neue Kammer den Möglichkeiten der traditionellen und unkonventionellen Art der Musikvermittlung. In der Zusammenarbeit mit weiteren Künstler*innen entwickelt sie Performances, die die Grenzen der Bühnensituation aufweicht und neue Publikumsmilieus erschließen soll. 

Die Neue Kammer besteht aus professionellen Sänger*innen und Streicher*innen, die sich genauso auf barocken wie modernen Instrumenten zu Hause fühlen. Dabei hält sich das Ensemble offen, weitere Instrumentalist*innen oder andere Künste einzubeziehen. So konnte die Arbeit der Neuen Kammer bereits durch die Dramaturgin Marlene Schleicher, den Konzertgitarristen und Lautenisten Janis Neteler sowie den Organisten Stefan Kießling ergänzt werden. Bereits im dritten Jahr entwickelt Art Director Ching-Tien Lin performative Konzertformate für das Ensemble, diesjährig in Kooperation mit Nai-Hsuan Yang & Chien-Hao Chang (Tanz) sowie Uwe Arnold & Robert Aust (Streetart). 

 

Ein weiterer Fokus der Neuen Kammer liegt auf der Erarbeitung zeitgenössischer Werke. Regelmäßige, für das Ensemble maßgeschneiderte Uraufführungen, unter anderem von Sarvenaz Safari, Anna Korsun und Kilian Verburg, schärfen das Ensembleprofil und festigen die Kommunikation zur zeitgenössischen Musikszene. So wurde das Ensemble im Sommer 2021 in das zweijährige Förderprogramm des Zentrums für Gegenwartsmusik des deutschen Musikrates InSzene:Vokal aufgenommen. 

 

Im Herbst 2023 ist die Neue Kammer in die Berliner Philharmonie eingeladen.

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